SV Suddendorf-Samern

seit 1959

Hinrundenrückblick

Das letzte Saisonspiel der ersten Herren in Hesepe ist bereits sechs Wochen her. Am 13. März wird das verlegte Pokalspiel in Uelsen gespielt, ehe es in die entscheidenden zwei Hinrundenspiele gegen Vorwärts Nordhorn und die Spielvereinigung Brandlecht-Hestrup geht. Doch bevor wir auf die kommenden Spiele schauen, wollen wir einmal auf die bisherige Saison zurückblicken.

 

Intensive Vorbereitung mit vielen Verletzungen
Bereits in der Vorbereitung zeichnete sich ab, dass die lange Pause durchaus Spuren hinterlassen hat. Während sich bei Marco Feldhues und Jannik Heckmann früh abzeichnete, dass sie länger fehlen werden, verletzten sich Keeper Lennart Röseler und Neuling Levin Röck im Testspiel gegen die Amateure des FC Schüttorf 09 (3:2). Beide verpassten alle Spiele des Kalenderjahres 2021. Hinzu kam, dass Ole Schevel sich beim Aufwärmen für das Testspiel gegen den ASC Grün-Weiß Wielen einen Bänderriss zuzog. In der ersten Pokalrunde konnte man dennoch wie bereits in der Saison 19/20 deutlich bei Waldsturm Frensdorf gewinnen (13:1). 

Auftakt ohne Sieg 
Zum Auftakt kam direkt der Titel-Favorit aus Neuenhaus an die Schützenstraße. Nach einer starken Defensivleistung mussten die SuSaner in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:2 Siegtreffer der Gäste hinnehmen. Auch der erste Einsatz des noch A-Jugendlichen Sturmtalents Kai Kurt Stein konnte daran nichts mehr ändern. Angesichts des Spielverlaufs war es eine bittere Niederlage. Punkte gegen den aktuellen Tabellenführer wären allerdings ohnehin Bonuspunkte gewesen. In der Folgewoche gastierte die Sackbrook-Elf bei SG Bad Bentheim. Nach einer verschlafen ersten Halbzeit konnte Jörn Wegkamp gleich zwei Mal ausgleichen und somit in letzter Minute noch einen Punkt für die SuSaner retten (3:3). In Laarwald kassierte man gegen eine erfahrene Mannschaft eine deutlich Niederlage (1:3) und landete somit nach drei Spieltagen mit einem Punkt auf Platz 13.

4 Siege in Serie und 2 Spiele in Wietmarschen

Im vierten Spiel konnte der SV SuSa ein erstes Ausrufezeichen setzen. Gegen einen zugegeben schwachen Gegner aus Hoogstede fuhr die Sackbrook-Elf den einen 4:0 Heimsieg ein. Danach kam es zu kuriosen Szenen beim Auswärtsspiel in Wietmarschen. Zwei Minuten nach Anpfiff der Partie gab es einen Zusammenstoß zwischen dem wiedergenesenen Ole Schevel und Schiedsrichter Helmut Beerink. Dabei verletzte sich der Unparteiische und wurde von unserem Aushilfs-Physio Marco Feldhues behandelt:



Das Spiel wurde im Anschluss an diese Szene abgebrochen. Im Heimspiel gegen den SC Union Emlichheim taten sich die Schwarz-Weißen zunächst schwer und mussten einen 0:1 Rückstand hinnehmen. Nachdem Ole Schevel und Jan Schenkbier das Ergebnis gedreht hatten war es erneut Jörn Wegkamp, der kurz vor Spielende (89.) traf und mit dem 3:1 das Spiel für die SuSaner entschied. Das abgebrochene Spiel in Wietmarschen wurde elf Tage später auf einem Donnerstagabend erneut angepfiffen und konnte dieses Mal unfallfrei zu Ende gespielt werden. Unter Flutlicht riefen die SuSaner ihre bisher beste Saisonleistung ab und gingen zwischenzeitlich mit 3:0 in Führung. Der SV Wietmarschen, gegen den man in der Vorsaison noch 0:4 unterlag, kam in den ersten 45 Minuten nicht zu einem einzigen Torabschluss. Ein Elfmetertor in der 87. Spielminute korrigierte das Ergebnis noch auf 3:1. Dieser unerwartete Sieg wurde direkt in Wietmarschen gefeiert:


Auf der Welle dieses Erfolgs schwammen die SuSaner auch beim Auswärtsspiel beim SC Olympia Uelsen. Ohne so wirklich am Spiel teilgenommen zu haben, lag man nach 20 Minuten 2:0 in Führung und musste vor dem Seitenwechsel noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Doch Torwart Daniel „Jacky“ Wilbrand griff gleich sechsmal beherzt zu und hielt so die drei Punkte für die an diesem Tag von Marc Lockert gecoachte Elf fest. Trainer Patrick Sackbrook war aufgrund eines Infektes nur eingeschränkt Einsatzfähig, überließ Co-Trainer Lockert die Ansprachen und setzte sich während des Spiels auf einen Stuhl am Spielfeldrand:

Nach dem Sieg in Uelsen war der SV Suddendorf-Samern mit 13 Punkten auf Platz 4 der Tabelle wiederzufinden.

Sieg in Lohne
Mit dem Sieg in Uelsen war die Erfolgsserie der SuSaner allerdings noch nicht beendet. Nach einem 1:1 gegen die Zweitvertretung des SV Bad Bentheim, bei dem sich Ole Schevel wiederholt einen Bänderriss zuzog, fuhr man zum Auswärtsspiel nach Lohne und dort wurde es erneut kurios. Die hoch anlaufenden SuSa-Stürmer Oliver Freytag und Lukas van der Veen zwangen Lohne-Verteidiger Alexander Schlie in der dritten Spielminute zu einem Rückpass auf seinen Schlussmann. Schlie versprang der Ball allerdings so unglücklich, dass das Leder unhaltbar für Schlussmann Lammers im Tor landete. Nach einer disziplinierten Mannschaftsleistung krönte Oliver Freytag die Partie mit dem 2:0 Endstand. Nach neun Spieltagen ergab sich damit kurzzeitig dieser Tabellenstand:


Klarer Abwärtstrend
Nach diesem Höhenflug zeichnete sich ein klarer Abwärtstrend ab. Im Heimspiel gegen Sparta Nordhorn mussten die Schwarz-Weißen zwei späte Gegentore hinnehmen (78.&80.) und verloren das Spiel mit 0:2. Eine Woche später kassierte man in Ringe erneut einen späten Gegentreffer (80.) und verlor beim zu diesem Zeitpunkt Tabellenfünfzehnten mit 0:1. Damit fiel die Sackbrook-Elf auf den siebten Tabellenplatz zurück. Es galt, schnell wieder in die Spur zu kommen. Die Liga ist schnelllebig und man wollte die Erfolge der letzten Wochen nicht verspielen. 

Schwieriges Spiel bei sympathischer Truppe in Hilten
Im Achtelfinale des Kreispokals traf der SV SuSa auf die Sturmvögel Hilten-Lemke aus der dritten Kreisklasse. Während die SuSaner die zwei sehr kleinen Kabinen belegten, zog sich die Heimmannschaft im Vereinsheim um. Trotz des Klassenunterschiedes gingen die Sturmvögel nach fünf Spielminuten durch einen Aussetzer in der SuSa-Defensive in Führung. Die zwischenzeitliche 2:1 Führung verspielte die Sackbrook-Elf kurz nach der Halbzeit. Hendrik Horstmeier und Jan Schenkbier sorgten dann allerdings für die Beruhigende 4:2 Führung, die auch den Endstand darstellte. 

2 Punkteteilungen vor der Winterpause

Wieder in die Spur zu kommen gestaltete sich auch nach dem gewonnen Pokalspiel schwierig. Beim folgenden Heimspiel gegen den SV Veldhausen verschlief man die Anfangsphase, lag nach acht gespielten Minuten bereits mit 0:2 hinten und Mittelfeld-Motor Jona Groothus musste nach einem Ball auf den Kehlkopf früh ausgewechselt werden. Dennoch konnte Jan Schenkbier vor der Pause auf 1:2 verkürzen. Der zweite Durchgang wurde dann sehr ereignisreich. Zunächst erhöhte Malte Kamps für die Veldhausener auf 3:1. Danach musstet SuSa-Trainer Patrick Sackbrook Lukas van der Veen und Florian Horstmeier ebenfalls verletzt auswechseln. Jan Schenkbier konnte erneut den Anschlusstreffer erzielen, ehe der eingewechselte Kai Kurt Stein den Pfosten traf. Jörn Wegkamp erlief den abgeprallten Ball und legte auf Matthias Prinz ab, der zum 3:3 einschob. Prinz hatte sich allerdings vorher an der Hand verletzt und lief seitdem mit angelegtem Arm über den Platz. Im diesem Fall stellte sich aber glücklicherweise heraus, dass diese lediglich wieder eingerenkt werden musste. Damit ist die Verletzungsgeschichte dieses Spiels aber immer noch nicht auserzählt. SuSa-Keeper Daniel Wilbrand musste am Dienstag nach dem Spiel aufgrund einer starken Prellung seines Hodens eine Woche lang ins Krankenhaus. Diese Prellung hatte er sich bei einem Zusammenstoß im Zuge einer Eins-gegen-Eins-Situation mit einem veldhausener Angreifer zugezogen. Mittlerweile geht es Jacky und seinem Hoden aber zum Glück wieder gut!
Im letzten Liga-Spiel des Jahres trafen die SuSaner auf einem sehr tiefen und seifigem Platz auf den Heseper SV. In einem insgesamt schwachen Spiel musste man Mitte der zweiten Halbzeit den 0:1 Rückstand hinnehmen. Kai Kurt Stein konnte mit seinem ersten Pflichtspieltor für die erste Mannschaft in der 88. Minute zum 1:1 ausgleichen. Damit findet sich der SV SuSa mit 19 Punkten auf Platz 9 der Kreisligatabelle wieder. Das für eine Woche später geplante Pokal-Viertelfinale musste aufgrund einer Corona-Infektion verschoben werden.

Insgesamt kann das Team mit der bisherigen Saison durchaus zufrieden sein. Durch den zwischenzeitlichen Höhenflug ist die Punktausbeute höher als erwartet. Dazu hat Jörn Wegkamp, der mit seinen bisher 6 Saisontoren zwischenzeitlich die Torjägerliste anführte, einen wesentlichen Beitrag geleistet. Zusätzlich sind Abwehrchef Steffen Föge sowie Torwart Daniel Wilbrand hervorzuheben, die einen sehr sicheren Rückhalt für die Mannschaft bildeten. Auch die vier Saisontore, die Jan Schenkbier trotz einer circa vierwöchigen Verletzungspause aus dem Mittelfeld heraus erzielen konnte, sollten an dieser Stelle nicht außer Acht gelassen werden.

Ein Ausblick

Für den Ausblick lohnt es sich, einmal genauer auf die aktuelle Tabelle zu schauen. In einer normalen Saison ist Platz neun fast schon das Niemandsland der Tabelle, bei dem man hauptsächlich aufpassen muss, nicht in den Abstiegskampf zu rutschen. In dieser Saison wird die Liga allerdings nach der Hinrunde geteilt. Die ersten acht Mannschaften spielen die Meisterschaft und den Aufstieg aus und können insbesondere auch nicht mehr absteigen, während die Mannschaften auf den Plätzen neun bis 16 den Abstieg ausspielen. Aus diesem Grund ist die aktuelle Tabellenkonstellation und der Aktuelle Tabellenplatz der Sackbrook-Elf interessant.

Zwei Hinrundenspiele stehen noch aus. Mit sechs Punkten aus diesen zwei Spielen wäre die Sackbrook-Elf ziemlich sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert und das Saisonziel Klassenerhalt wäre bereits erreicht. Mit ein bisschen Glück könnten dafür auch drei oder vier Punkte reichen. Mit weniger als drei Punkten wird es sehr wahrscheinlich die Abstiegsrunde. Erinnern wir uns nun daran, dass die übrigen zwei Gegner die Spielvereinigung Brandlecht-Hestrup und die Zweivertretung des SV Vorwärts Nordhorn sind, ist schnell klar, dass die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zwar eine durchaus schwierige aber nicht unmögliche Aufgabe ist. Die SuSaner haben in Wietmarschen oder gegen Veldhausen durchaus gezeigt, dass sie auch gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel punkten können. Allerdings hat man auch gegen Ringe, Hesepe und SG Bad Bentheim auf den Plätzen 13 bis 15 insgesamt zwei Punkte geholt. Es bleibt also spannend.

Wir bedanken uns bei alles Fans, Zuschauer*innen, Unterstützer*innen und Sponsor*innen für das Kalenderjahr 2021. Ein Dank gilt außerdem der A-Jugend, auf die sowohl auf als auch neben dem Platz immer Verlass war.

Ihr habt einen Bericht verpasst? Hier gibt es alle Berichte dieser Saison zum Nachlesen: https://www.svsusa.de/index.php/fussball/senioren/1-herren/team.html

 

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