SV Suddendorf-Samern

seit 1959

Talentförderung geht ins zweite Jahr

20180228 194748In der letzten Saison wurde die Talentförderung beim SV Suddendorf-Samern von Heinz Groon ins Leben gerufen. Hinter dem Begriff Talentförderung steckt eine Trainingsgruppe aus talentierten Fußballern des Jugendbereichs, die zusätzlich zum Training in ihren jeweiligen Jugendmannschaften als altersübergreifende Gruppe Trainingseinheiten absolvieren. Unter der Leitung von Heinz Groon nahmen im zurückliegenden Jahr zehn Kinder aus der D-, C- und B-Jugend an insgesamt 20 Einheiten der Talentförderung teil.

Die Spieler werden in diesem zusätzlichen Angebot individueller und leistungsgerechter geschult und lernen andere Methoden des Trainings, wie zum Beispiel Elemente zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten, kennen. „Es geht darum, gute Spieler besser zu fördern und ihnen dadurch langfristiger eine Perspektie in unserem Verein zu bieten. Zudem soll das Angebot ein Anreiz für neue Spieler sein“, berichtet Heinz Groon.

Groon, der beim SV Suddendorf-Samern ebenfalls als stellvertretender Fußballobmann aktiv ist und lange Jahre die erste Mannschaft des Vereins trainierte, führt die Talentförderung auch in diesem Jahr wieder durch. Unterstützt wird er dabei von Hans Hasse, der zudem die B-Jugend coacht. Aktuell nehmen 19 Kinder und Jugendliche am Programm teil, welches jedoch nicht zwingend auf dem Fußballplatz stattfindet: Während der Winterzeit wurden die Aktivitäten im Fitnesstudio Point in Schüttorf und in der Soccerhalle durchgeführt. „Sollte das Wetter mitspielen, werden die nächsten Einheiten wieder auf dem Rasen stattfinden“, beschreibt Groon sein Vorhaben.

Während größere Vereine die Heterogenität der Kinder in den jeweiligen Altersklassen durch die Zuteilung in verschieden leistungsstarke Mannschaften eindämmen (Bsp. D1 bis D5), um die Heranwachsenden leistungsgerechter fördern zu können, haben kleinere Vereine diese Möglichkeit aufgrund der geringeren Anzahl an Spielern nur bedingt. Daher stellt das „Projekt Talentförderung“ einen Gewinn für unseren Verein und die jungen Fußballer dar und kann als eine alternative Möglichkeit der individuellen Förderung gesehen werden, um der herrschenden Verschiedenheit unter den Kindern gerechter zu werden.

Von den Kindern wird das zusätzliche Angebot gut angenommen und sorgt für Begeisterung: „Mir gefällt besonders gut, dass wir nicht nur normales Training machen, sondern auch mal in das Point oder die Soccerhalle gehen“, freut sich Christian Rielmann, dem auch die spezielleren koordinativen Übungen eine Menge Spaß bereiten, da sie für Abwechslung sorgen.

Bild: Heinz Groon (links) und Hans Hasse (rechts) mit einem Teil der Junioren des "Projekts Talentförderung".