SV Suddendorf-Samern

seit 1959

SV SUSA vs. Lodsworth FC = Freundschaft/Friendship

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Homepage Lodsworth FC

 Die Freundschaft mit dem Lodsworth FC ( aus dem Jubiläumsheft 2009 )

 ,,You‘ll never walk alone...“: Auf deutsch könnte man sagen: ,,Du wirst niemals alleine sein.“ Die Hymne aus den englischen Fußballstadien könnte auchfrei übersetzt als das Motto angesehen werden, das die Freundschaft zwischen dem FC Lodsworth und dem SV Suddendorf-Samern am besten beschreibt. Wohl nur wenige hätten 1976 beim ersten Besuch der Engländer in Suddendorf daran geglaubt, dass sich dieser Austausch zu einer echten Institution und Freundschaft entwickelt. Noch heute, nach mehr als vierzig Jahren, hat sie Bestand. Und vielleicht ist sie noch intensiver denn je zuvor. Familiäre Banden waren der Ursprung des ersten Besuches. Initiatoren sind Paul Newell und Helmut Klang gewesen. Bei einem Besuch Pauls in Suddendorf reiften die ersten Pläne. Schnell wurde die Sache dann ernsthaft betrieben. Doch muss man wohl in erster Linie Wilma und Tom Newell nennen, wenn man von dem Fortbestand dieser Idee spricht.

Die erste Delegation von SuSa fuhr Ostern 1978 über den Kanal nach Lodsworth. Etwa dreißig Suddendorfer Sportler unternahmen die erste Fahrt über den Kanal. Unvergessen, als der Fährhafen von Calais bestreikt wurde und der Busfahrer sein Fahrzeug gerade noch rechtzeitig nach Oostende kutschieren konnte, um dort noch eine Fähre zu ergattern. Zwei Jahre später folgte der Gegenbesuch. Was als Idee entstand, bekamTradition. In zweijährigen Abständen trifft man sich. Mal in Suddendorf, dann wieder auf der englischen Insel.

Ab dem zweiten Besuch 1982 in England hieß unser Busfahrer Herbert Bergjan. Diesem ist unser aller Dank sicher. Es ist keineswegs einfach, bis nach Calais auf der rechten Spur zu fahren und dann ab Dover die linke zu benutzen. Auch die letzten Kilometer bis nach Lodsworth gleichen hin und wieder einem Abenteuer. Bei dem Wort Abenteuer fällt uns aber auch das Übersetzen über den Kanal ein. Es gab manche Fähre, die etwas zuviel schaukelte, als dass dieses einem SuSa-Sportler gut getan hätte. Lodsworth liegt im Südwesten Englands. Das Dorf selber hat etwa 350 Einwohner. Keineswegs sind sie alle Mitglieder des Vereins. Auch wenn wir das bei unseren Besuchen gerne glauben wollen. Aus der Tradition heraus sind uns unsere Freunde aus England weit voraus. Der Club wurde bereits 1898 gegründet. Er besteht nunmehr seit 111 Jahren. Irgendwie ist auch dieses ein Jubiläum. In der Mitgliederzahl liegt er leider weit hinter dem SV Suddendorf-Samern zurück. Derzeit führt der FC Lodsworth etwa 50 Mitglieder. So gesehen war im vergangenen Jahr mehr als jedes zweite Mitglied des Vereins zu Gast beim SV SuSa. Ihr richtiges sportliches Zuhause haben unsere Freunde vor wenigen Jahren gefunden, nachdem sie sich jahrelang mit einem alten und beengten Clubraum behelfen mussten.

Mit großem Aufwand schufen sie ein Vereinsheim, auf das selbst wir ein wenig neidisch schielen. Nebenan liegt der Sportplatz, der – seien wir ehrlich – ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Vielleicht wird es uns beim nächsten Besuch in England gelingen, das exakte Gefälle des Platzes auszurechnen. Wie bei uns wird die Kameradschaft groß geschrieben. Hier ist sicher ein Grund zu finden, warum sich beide Vereine so gut verstehen. Gerade die ersten Abende, und gar nicht mal so sehr die offiziellen Feiern, verraten über beiderseitige Gemeinsamkeiten eine Menge. Bei einem gemütlichen Bier wird zumeist über Fußball gesprochen. Sprachliche Barrieren werden dabei zumeist geschickt umkurvt. Sollte wirklich etwas mal nicht verstanden worden sein – man findet immer einen sprachkundigen Menschen, der weiterhilft. Jeder Besuch, ob nun in England oder der Aufenthalt des FC Lodsworth in Suddendorf, hat seine ganz speziellen Momente. Doch dahinter, und das wollen wir nicht verschweigen, steckt jede Menge Arbeit. Da wird von den Verantwortlichen nichts dem Zufall überlassen. Egal, wer bereits in all den Jahren diese Verantwortung trug, ihnen gebührt der Dank beider Vereine. So waren der Besuch ,,Auf Schalke“ – oder die Besichtigung der Berentzen-Brauerei aus der nahen Zukunft – wirkliche Höhepunkte. Gleiches zählt auf der anderen Seite für den Besuch eines Premier-League-Spiels in Portsmouth oder die Sightseeingtour durch London. Stets gibt es etwas Neues zu entdecken. Natürlich gehört zu einem London-Besuch auch die Einkehr in einen der zahlreichen Pubs. Das englische Bier jedoch sagt nicht jedem Gast zu. Es gibt Dinge, die können wir Deutschen besser! Diese zweijährigen Besuche stehen selbstverständlich festgemeißelt in den Vereinskalendern. Doch haben sich auch private Freundschaften entwickelt. So steht man heute wesentlich öfter in Kontakt als vor dreißig Jahren. E-Mails wandern hin und her. Es wird telefoniert. Zu Geburtstagen gratuliert. Und – es gibt private Besuche. So fand sich eine kleine Delegation aus Lodsworth ein, um der Fußball-WM in Deutschland beizuwohnen. Der heimischen Presse war dieser Besuch einen großen Bericht wert. Die spontan-friedliche Begeisterung, sei es nun in den Stadien oder auf dem Schüttorfer Marktplatz, nahmen sie mit zurück nach England. Was im Grunde 1976 als eine Art „Schnapsidee“ entstand, besitzt heute Tradition. Eine Freundschaft, die sich stetig weiterentwickelt hat. Diese wird nur kurzzeitig vergessen. Zum Beispiel beim traditionellen Länderspiel beider Vereine am Ostersonntag. An Reiz gewann diese Auseinandersetzung im vergangenen Jahr. Wilma und Tom stifteten einen Wanderpokal (siehe Ralf und Paul auf dem Foto links) für den Sieger dieses Vergleichs. Auch wenn es weh tut, unsere Gäste aus England nahmen ihn wieder mit in die Heimat. Doch sollte man diesen sportlichen Wettkampf auch nicht überbewerten. In erster Linie steht die Freundschaft im Vordergrund. Selbst die große Politik ist auf unsere Freundschaft aufmerksam geworden. 2006 erhielt der SV SuSa bei seinem Besuch in Lodsworth ein Grußwort der deutschen Botschaft. Überreicht wurde dieses in einem großen „Bilder“-rahmen. Zu sehen ist das Grußwort selbstverständlich im Clubraum in Suddendorf. Was aber verbindet zwei so unterschiedliche Vereine wie unseren und den FC Lodsworth? Die Sprache kann es nicht sein. Immerhin, der SV Suddendorf-Samern besitzt mehr als 1000 Mitglieder. Es ist wohl nicht nur die Freundschaft, die Symphatie zueinander oder gar die Tradition. Beim letzten Treffen der beiden Vereine waren die meisten der englischen Gäste zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt. Im Grunde ist die Antwort ganz einfach: Wir haben alle etwas gemeinsam. Auch wenn wir etwas erfolgreicher sind – vergessen wir 1966 und Wembley – es gibt etwas, das uns verbindet. Die Liebe zum Spiel. Der Fußball ermöglicht solche Freundschaften. Das oft belächelte Motto ,,Fußball verbindet“ wird hier auf wunderbare Weise bestätigt. Und bei allem Konkurrenzdenken zwischen den Nationen – denken wir an diverse Länderspiele – der Fußball verbindet uns. So hat die Jugend – sowohl die des SV Suddendorf-Samern als auch die des FC Lodsworth – diesen Grundgedanken verinnerlicht. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass wir irgendwann einen Bericht verfassen müssen, der über eine fünfzigjährige Freundschaft zwischen den beiden Vereinen erzählt. Insgeheim hoffen wir in unserem Verein natürlich, dass eine kleine Abordnung des FC Lodsworth zum Jubiläum des SV SuSa eintrifft. Mehr noch, wir gehen davon aus. Angekündigt wurde dieser Besuch beim letzten Gastspiel der englischen Freunde in Suddendorf. Die Frage, die sich nun stellt, mit wie vielen Sportlern reist der FC Lodsworth zu uns an? Denn auch dann gilt es wieder, Quartiere zu besorgen. Wenn die Feierlichkeiten des Jubiläums beendet sind, dann werden die Organisatoren der nächsten Englandfahrt bereits tätig sein: Schon Ostern 2018 begibt sich der SV SuSa wieder auf die Fahrt über den Kanal zum FC Lodsworth. Denn irgendwie gehört man schon fast zusammen.

,,You‘ll never walk alone...“!

Sieger der Länderspiele:

1976   SV SUSA                          

1978   SV SUSA             

1980   SV SUSA

1982   SV SUSA

1984   SV SUSA

1986   Lodsworth FC

1988   SV SUSA

1990   Lodsworth FC

1992   SV SUSA

1994   Lodsworth FC

1996   Lodsworth FC

1998   SV SUSA

2000   Lodsworth FC

2002   Lodsworth FC

2004   SV SUSA

2006   Lodsworth FC

2008   Lodsworth FC

2010   Lodsworth FC

2012   SV SUSA

2014   SV SUSA

2016   SV SUSA

2018:

 

2016:

2016

2014:

2014

2012:

Freundschaft kennt nur eine Sprache 

Engländer vom FC Lodsworth zu Besuch beim SV Suddendorf-Samern 

Als am Karfreitag der Bus aus England auf das Vereinsgelände an der Schützenstraße fuhr, freuten sich alle Beteiligten die „alten Freunde“ vom FC Lodsworth begrüßen zu dürfen. Und dies aus guten Grund: Bereits seit 36 Jahren statten sich die beiden Vereine alle zwei Jahre gegenseitig zu Ostern einen Besuch ab. Im Laufe der Zeit sind so echte Freundschaften entstanden, berichtet Ralf Schmidt, Organisator und zweiter Vorsitzender des SV SuSa. Die Gäste aus England werden hier zu Lande in Gastfamilien untergebracht, die Zeit über Ostern wird dann mit einem bunten Programm geschmückt, welches immer wieder für gute Stimmung sorgt.

In diesem Jahr fanden auch viele das erste Mal den Weg nach Deutschland, besser gesagt in die Grafschaft Bentheim zum SV Suddendorf-Samern. Sie nutzten gleich am ersten Abend die Gelegenheit, mit den „German-Krauts“ Bekanntschaft zu machen. Die am Ostersamstag stattfindende Tour mit dem Ausflugsdampfer vom Hafen Hanekenfähr bis nach Salzbergen, bereitete eine gute Grundlage für die Stimmung am Abend auf dem Hof Hermeling, wo der offizielle Teil stattfand. Die beiden Vertreter der Vereine, Roger Hyde auf Seiten des FC Lodsworth und Jochen Kleve vom SV SuSa, begrüßten in ihren Ansprachen alle Anwesenden. Roger Hyde bedankte sich für die ihnen entgegen gebrachte Gastfreundlichkeit und lud den SV SuSa im übernächsten Jahr erneut auf die Insel ein. Sein Pendant Jochen Kleve brachte die Zuhörer in gewohnt charmanter Art und Weise auf seine Seite, indem er verschiedene Persönlichkeiten der beiden Länder gegenüberstellte, zum Ende hin aber betonte, dass es nicht darauf an komme welche Nation nun die Hübschere oder den besten Politiker im Lande habe, sondern darauf, dass man sich verstehe und eine schöne Zeit zusammen habe.

„Die beiden Vereine verbindet eine 36-jährige Freundschaft“                                                                

Lodsworth-Präsident Tom Newell ließ es sich im Namen seines Vereins nicht nehmen, sich für den Aufenthalt zu bedankten und überreichte den Obergrafschaftern das offizielle Olympia-Trikot der englischen Nationalmannschaft. Dieses schmückt nun das Vereinsheim in Suddendorf. Auf der anschließenden Party kam jeder voll auf seine Kosten und zum Ende hin gestaltete sich eine Szene mit Symbolcharakter: Zu dem Klassiker „You´ll never walk alone“ lagen sich Engländer und Deutsche in den Armen und verdeutlichten so das besondere Verhältnis der Clubs zueinander.

Ein weiterer Höhepunkt war das traditionelle „Länderspiel“ am Ostersonntag, bei dem jeder Verein seine eigene „Nationalelf“ zusammenstellt. In diesem Jahr mit dem besseren Ende für Deutschland, das England mit 3:2 besiegte. Ein lang ersehnter Erfolg, da man in den vergangenen vier Aufeinandertreffen stets das Nachsehen hatte.

Auch in diesem Jahr war es wieder schön, mit diesen einfachen, unkomplizierten und liebenswerten Menschen ein Wochenende zu verbringen, auch weil sie sich bei Verständigungsproblemen nicht scheuen mit Gestik und Mimik eine „Unterhaltung“ voran zu bringen und somit den Spaß zu fördern.

Als sich die Mitglieder des FC Lodsworth am Ostermontag wieder auf den Heimweg machten, freuten sich alle schon auf ein Wiedersehen in zwei Jahren im Süden Englands.

2012

2010:

BERICHT ENGLANDFAHRT OSTERN 2010 ! 

Zwei Jahre nach dem Besuch unserer englischen Freunde aus Lodsworth war es wieder soweit: Wir hatten die Pflicht und selbstverständlich die Freude, einen erneuten Gegenbesuch zu starten. Und so traf man sich am Gründonnerstag gegen 21.30 Uhr am Clubraum in Suddendorf. Eine 34-köpfige Delegation des SV SuSa - bereit, ihren Verein im weiten England würdig zu vertreten. Der Proviant wurde verladen, und wie sich später herausstellte, sollte er sowohl für die Hin- als auch Rückreise ausreichen. Damit hatten nur die kühnsten Optimisten gerechnet. Wie bei den meisten Fahrten nach England saß auch dieses Mal Herbert Bergjan am Lenkrad  unseres Busses. Die Fahrt begann kurz nach zehn Uhr am Abend, und wer konnte, fand eine Mütze Schlaf. Unspektakulär durchquerten wir die Niederlande, Belgien und schließlich Frankreich. Im Hafen von Calais wartete dann der englische Zoll auf uns. Die Kontrolle erwies sich als harmlos und ging zügig über die Bühne. Eine gute Stunde später rollte unser Bus auf britischem Grund. Von nun an ging es auf der linken Straßenseite weiter. Die Umstellung war für Herbert kein Problem. Die Umgebung von Lodsworth ähnelt ein wenig dem des Sauerlandes. Eine hügelige Landschaft, enge Gassen und die Fahrweise diverser Einheimischer sorgten für Unterhaltung. Schließlich war es am Karfreitag gegen elf Uhr geschafft. Eine letzte Rechtskurve und wir erblickten das Vereinsheim des Lodsworth FC. Gleichsam erkannten wir den topgepflegten Sportplatz, der in seinem satten Grün erstrahlte. Er würde am Sonntagmorgen Schauplatz des traditionellen Länderspiels sein. Diejenigen, die dann aktiv dabei sein sollten, gingen für einen kurzen Moment in sich. Heilige Stätte, englischer Rasen. Dann ist die Ruhe vorbei. Viele Freunde sind gekommen. Nun gilt es, Hände zu schütteln, sein letztes Schulenglisch zu sortieren, dunkles Bier zu trinken. Alte Bekannte werden umarmt, neue Gesichter stellen sich vor. So war es schon vor vier Jahren, vor acht Jahren, vor...! Auch der SV SuSa hatte Sportkameraden dabei, für die diese Fahrt der erste Englandbesuch war. Dafür fehlten alte bekannte Haudegen. So konnte Herman „the German“ Rötterink auf Grund einer Verletzung nicht dabei sein. Auch Kalle Bach fehlte. Nach ein paar Begrüßungsbierchen, man muss sich an die englische Variante eines Bieres gewöhnen, wurden die Quartiere verteilt. Für einen Verein wie den Lodsworth FC keine leichte Aufgabe. Der Club hat nur um die 100 Mitglieder. Und so mussten einige SuSaner in einem Pub übernachten. Privat oder Pub, schwer zu sagen, wer mehr Glück mit seiner Unterbringung gehabt hatte. Allmählich löste sich das Ganze auf und jeder fand sein neues Heim für die Ostertage. Einige von uns nutzten die nächste Zeit, um sich von den Strapazen der Reise auszuruhen. Andere trieben Sport und noch andere tranken Bier. Am frühen Abend machte so manch einer seine Bekanntschaft mit Fish & Chips. Danach wurden einige Pubs besucht, und schließlich endete der Abend gemütlich in einem Rugbyclubheim in der Nähe von Midhurst.

Für den Morgen des Samstags hatten sich die Verantwortlichen unserer Gastgeber etwas besonderes ausgedacht. Auf dem Programm stand der Besuch der „Hogs Back Brewery“. Per Bus ging es Richtung Farnham zu Besichtigung einer Bierbrauerei. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde uns die englische Braukunst erklärt. Ganz ehrlich, ein Widerspruch in sich. Wer dem Wortlaut des englischen „Brauerei-Erklär-Bärs“ folgen konnte, wird den Sinn des feinen Humors erkannt haben. Wer nichts verstand, hatte auch seinen Spaß. Dafür sorgten die stets gefüllten Gläser des hauseigenen Produktes. Noch ein Wort zu der Brauerei. Nur dreißig Mitarbeiter stehen hier in der Verantwortung. Das Bier wird bis nach Moskau exportiert. In Deutschland gibt es diese Ware nicht zu kaufen. Dieses ist erklärbar, doch will ich nicht auf den Gefühlen unserer englischen Freunde herumtreten. Bei einem Rundgang einer deutschen Berufsgenossenschaft würde dieser Laden jedoch eine Stunde später dichtgemacht. Im Verkaufsshop der Brauerei waren dann auch eher T-Shirts der Renner. Die Besichtigung war alles in allem eine gelungene Sache. Danach ging es nach Farnham. Die Stadt kann auf eine 900-jährige Geschichte zurückblicken. Burgen, Kirchen und alte Gemäuer sind als Zeitzeugen erhalten geblieben. Hier kann man wundervoll spazieren gehen, Entspannung finden, die Seele baumeln lassen. Wir Männer gingen in den Pub und tranken Bier. Rechtzeitig wurde die Heimkehr nach Lodsworth geplant. Immerhin stand nun der offizielle Abend auf dem Programm.

Man hatte sich in Lodsworth wieder einmal jede Menge Mühe gegeben. Der 1. Vorsitzende Roger Hyde begrüßte uns als Freunde und Gäste. Ralf Schmidt, in seiner Funktion als ranghöchstes Mitglied des SuSa-Vorstandes, dankte im Namen aller für die herzliche Aufnahme. Wie in den Jahren zuvor spielte eine Live-Band und lud zum Tanzen ein. Dieser Einladung folgten vor allem die Spieler der deutschen Nationalmannschaft, was zur Folge hatte, dass das Länderspiel am Tag darauf mit 1:5 in die Hose ging. Doch das interessierte an diesem Abend keinen. Die Nacht wurde lang, und man munkelte, dass Axel Kamp den Saal abgeschlossen hatte.

Der Sonntagmorgen war dann privat verplant. Einige schliefen länger (aus), andere erwachten im Pub und taten, was getan werden musste. Aber längst waren die Vorbereitungen auf das Länderspiel in vollem Gange. Vor so einem wichtigen Spiel suchte so mancher die Ruhe einer nahegelegenen Farm auf. Um 14.00 Uhr schließlich begann das Spiel, und was soll man sagen, es ging verloren. Das Bier danach entschädigte jedoch für manches. Es war deutsch, und eine gewisse Erleichterung war zu verspüren. Am Abend ging es wieder in den Pub. Das Bier wurde wieder schlechter, doch der Stimmung tat das keinen Abbruch. Ein letztes „Cheers“ auf die deutsch-englische Freundschaft!

Am Montagmorgen noch einmal ein englisches Frühstück. Bratwürste, Bohnen, Speck und Ei. Dazu wurde Toast gereicht. Viel mehr als drei Tage hält man so etwas nicht aus. Um 10.00 Uhr war es an der Zeit, „Good bye“ zu sagen. Eine halbe Stunde später rollte der Bus an. Auf der Rückreise wurde dann bereits das erste Fazit unseres Besuchs gezogen. Es war erneut eine tolle Fahrt gewesen. Unsere Gastgeber hatte sich wieder alle Mühe gegeben. In zwei Jahren werden wir unsere Freunde aus Lodsworth wiedersehen. Wir haben ihnen einen guten Grund gegeben, nach Suddendorf zu reisen. Sie müssen die von uns „ausgeliehene“ englische Fahne wieder aufholen. Das Wochenende in Lodsworth hat gezeigt, dass die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen lebt. Es wird viele geben, die sich in vier Jahren wieder auf den Weg machen. Und es wird wieder neue Gesichter geben. Doch zuvor, und glaubt es, das ist nicht mehr lange hin, werden wir uns schon bald wieder treffen, und Ostern 2012 planen. Gegenüber unseren englischen Freunden haben wir jedoch einen unschlagbaren Vorteil:

DEUTSCHES BIER !!!

2010

2008:

Am Karfreitag war es mal wieder so weit !

Unsere Freunde vom Lodsworth FC aus Südengland haben uns im vierjährigen Rhythmus Ihren Besuch abgestattet. Nach der Verteilung der Besucher auf die einzelnen Quartiere gab es abends eine Veranstaltung zum gegenseitigen Kennerlernen in unserem Vereinsheim. Am Samstag morgen wurde eine Besichtigung der Kornbrennerei Berentzen in Haselünne angeboten. Nach der Führung gab es Erbsensuppe und eine reichliche Verkostung der diversen Spirituosen des Hauses Berentzen. Am Abend gab es den traditionellen „Offiziellen Abend“ im Fürstenhof Bad Bentheim. Nach den Ansprachen aller Vereinsvertreter wurden gegenseitige Gastgeschenke verteilt. Der Verein Lodsworth FC stiftete einen Pokal, den das jeweils siegreiche Fussballteam als Wanderpokal mit nach Hause nehmen kann. Im Anschluss daran wurde nach Ritterart gespeist, getrunken und gefeiert. Sonntags fand der traditionelle Vergleich beider Fussballteams statt. Nach hartem Kampf unterlag der SV SUSA mit 1:2 ( Hz. 0:0). Das Tor für den SV SUSA erzielte Jürgen „Atze“ Bergjan in der Schlussminute. Somit geht der neue Wanderpokal für nächsten 2 Jahre auf die britische Insel. Dieser Sieg der Gäste wurde bei englischem und deutschem Bier sowie einem Grillbuffet ausgiebig bis in die späten Abendstunden gefeiert. Am Ostermontag morgen haben unsere englischen Gäste wieder Ihren Weg Richtung Heimat angetreten. Wir werden Sie im nächsten Jahr zu unserem Jubiläum 2009 wieder sehen. Über Ostern 2010 werden wir wieder mit einer Delegation nach Lodsworth fahren !                       

Bericht GN:

Vereinsfreundschaft hat bereits eine lange Tradition !

Fußballer des SV Suddendorf-Samern empfingen englische Freunde von Lodsworth FC

Die Freundschaft zwischen dem SV Suddendorf-Samern und dem englischen Verein Lodsworth FC hat schon eine lange Tradition. Bereits seit 32 Jahren statten sich Mitglieder der beiden Vereine über Ostern im zweijährigen Rhythmus Besuche ab. In diesem Jahr weilten knapp 30 Mitglieder aus der Region West Sussex in der Obergrafschaft. Wie immer wurden die Freunde aus England in privaten Quartieren untergebracht. Das Highlight bei jedem internationalen Austausch ist ein gemeinsames Fußball-Match der befreundeten Vereine. So wehte am Ostersonntag beim Abspielen der beiden Nationalhymnen auch ein Hauch von Länderspielatmosphäre über den Platz des SV Suddendorf-Samern. In den anschließenden 90 Minuten schenkten sich die beiden Teams aber nichts. Nach spannendem Spielverlauf konnten die Spieler aus Lodsworth einen knappen 2:1-Auswärtssieg bejubeln.

Die Freundschaft der beiden Vereine entstand vor mehr als 30 Jahren durch die Liebe eines in Deutschland stationierten englischen Soldaten zu einer Suddendorferin und wurde seitdem intensiv gepflegt. So erfüllten beide Vereine vor zwei Jahren anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland das WM-Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ mit besonders viel Leben: Eine Delegation aus Lodsworth nutzte für einige Tage die Gastfreundschaft der Fußballer aus Suddendorf und Samern und brach von der Obergrafschaft aus zu WM-Partien auf. Einen Besuch außerhalb des turnusmäßigen Zwei-Jahres-Rhythmus steht für einige Engländer auch im nächsten Jahr auf dem Programm, wenn der SV Suddendorf-Samern sein 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern wird. In zwei Jahren werden sich dann die Obergrafschafter Fußballer wieder auf den Gegenbesuch nach West Sussex machen.

2008

2006:

Erneut trotzten zahlreiche Mitglieder des SV Suddendorf-Samern den Mühen der Anreise und wagten sich über den Kanal zu unseren Freunden des Lodsworth FC. Und dafür sollten sie auch mehr als belohnt werden. Unsere Freunde und Gastgeber hatten sich alle Mühe gegeben und ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Es stimmte optimistisch, dass auf beiden Seiten junge Leute vertreten waren. So wird die besondere Freundschaft zwischen den beiden Vereinen hoffentlich weiter gepflegt. Ein Höhepunkt dieser Reise war wohl der Besuch des Premier-League-Spiels beim FC Portsmouth. Auch wenn das Spiel typisch englisch präsentiert wurde, die Stimmung war phantastisch. Aber auch der offizielle Abend und das obligatorische Länderspiel waren erneut Klassiker und werden uns allen in schöner Erinnerung bleiben. In der Stunde der Abreise war eines gewiß: Auch wenn sich die Freundschaft zwischen dem Lodsworth FC und unserem Verein zum dreißigsten Male jährte, so schien sie in diesem Jahr jünger denn je. Schon heute freuen wir uns auf den Gegenbesuch, der Ostern 2008 stattfinden wird. 

2006

2004:

2004

2002:

2002

1999:

1999

 

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